Category Archives: Produktionsspiegel

NDR –
Die Nordreportage
Bio-Gewächshaus im XXL-Format

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Nahe der Nordseeküste stehen zwei der größten Bio-Gewächshäuser Deutschlands. Auf sechs Hektar wachsen unter besten Bedingungen rund 70.000 Tomatenpflanzen, sie stehen in guter Dithmarscher Erde und werden ausschließlich mit Regenwasser bewässert. Zudem sind sie nach BiolandRichtlinien erzeugt und absolut energieneutral.

Den Familienbetrieb der Familie Carstens gibt es seit 1972 – heute zählt er bundesweit zu den größten und modernsten Produzenten von Fruchtgemüse. Neben Tomaten bauen Carstensens noch Gurken und Paprika an – natürlich auch in Bio-Qualität.

Die Gewächshäuser sind nach dem neuesten Stand der Technik errichtet: Die ausgeklügelte Konstruktion sowie besondere lichtdurchlässige Materialien sparen im Vergleich zu normalen Gewächshäusern bis zu fünfzig Prozent an Energie ein. Die sieben Meter hohen Wände sorgen für gutes Raumklima und weiße Gitterstützen für weniger Schattenwurf. Die gut dämmenden Seitenwände halten die Wärme im Inneren des XXLGewächshauses und sorgen damit für schnelles Reifen der gesunden Früchte.

Und Familie Carstens hat noch eine Besonderheit zu bieten: Ihre Frosterei ist die einzige in Deutschland, die ausschließlich Gemüse von zertifizierten ökologischen Betrieben verarbeitet. Bei der Verarbeitung der Früchte zum Tiefkühlprodukt werden keinerlei Hilfsstoffe eingesetzt. „Da wir mitten in Dithmarschen, also dem größten europäischen Bio-Anbaugebiet liegen, sind die Wege in unsere Frosterei kurz“, sagt Geschäftsführer Rainer Carstens.

Die Reportage wirft einen Blick hinter die Kulissen des Betriebs, der sich mit Leib und Seele dem Erhalt der Natur verschrieben hat. Wir zeigen, welche Besonderheiten das XXL-Gewächshaus zu einem der modernsten seiner Art machen und welche Vorteile das beim Anbau von Biogemüse hat. Außerdem werfen wir einen Blick in die Frosterei und sehen, wie aus frisch geerntetem Bio-Gemüse auf schonende Art ein TK-Produkt wird.

Fotoquelle: Markus Spiske // Pexels

Produktion
Autorin: Verena Künstner
Kamera: Rudolf Fromeyer
Schnitt: Moritz Ohlsen
Redaktion: Sven Nielsen - NDR

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NDR –
Die Nordreportage
Der Autohof in Handewitt

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Der Scandinavian-Park in Handewitt ist mehr als nur ein kurzer Zwischenstopp für Urlaubsreisende an der A7. Der nördlichste Autohof in Schleswig-Holstein liegt nur einen Katzensprung von der dänischen Grenze entfernt und bietet neben Benzinnachschub und Toilettengang fast schon einen All-Inclusive-Service: Im 2.500 Quadratmeter großen Einkaufszentrum kann nach Herzenslust geshoppt und Reiseproviant nachgefüllt werden. Die riesigen Waschanlagen für Lkw, Autos und Wohnmobile sorgen für eine saubere Urlaubstour, während in der Werkstatt das ungute Geknatter im Motorraum unter die Lupe genommen wird. Im Restaurant treffen sich die unterschiedlichsten Menschen – alle voller Vorfreude auf den anstehenden Urlaub.

Für die Mitarbeiter des Autohofs ist der Start in die Urlaubssaison die stressigste Zeit – alles soll reibungslos laufen, Nachschub aus den Lagern muss stets griffbereit sein, um niemandem den Beginn der „schönsten Zeit des Jahres“ durch lange Wartezeiten zu vermiesen.

Die Nordreportage begleitet den Start in die Feriensaison in den unterschiedlichen Bereichen des Autohofs, ist nah dran an ausgewählten Mitarbeitern und Autohof-Gästen. Der Film bietet so abwechslungsreiche und unterhaltsame Einblicke auch hinter die Kulissen. Der Zuschauer kann sich mit den Urlaubern identifizieren und deren Freud (und auch Leid, z.B. bei einem kaputten Auto) teilen.

Produktion
Autorin: Verena Künstner
Kamera: Rudolf Fromeyer
Schnitt: Moritz Ohlsen
Redaktion: Sven Nielsen - NDR

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NDR –
Die Nordreportage
BBQ-Profis aus dem Norden

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Fotoquelle: Pexels

Produktion
Autor: Moritz Ohlsen
Kamera: Rudolf Fromeyer
Schnitt: Moritz Ohlsen
Redaktion: Sven Nielsen - NDR

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NDR –
Die Nordreportage
Vergessener Schatz – Rettung der alten Nutztiere

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Fotoquelle: Magda Ehlers // Pexels

Produktion
Autorin: Gabi Lebs
Kamera: Rudolf Fromeyer
Schnitt: Timo Becker
Redaktion: Sven Nielsen - NDR

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NDR –
Die Nordreportage
Lebensspender und Lebensretter – Unser Blut

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Eine Mischung aus Wasser, Salzen und Milliarden kleiner Zellen und Teilchen hält uns am Leben: Unser Blut.
Es erfüllt unzählige Aufgaben, versorgt unsere Organe und unser Gewebe. Zusammensetzung und Struktur sind so komplex, dass es bisher noch nicht möglich ist, Blut künstlich herzustellen. Es muss durch Spenden generiert werden – und das in so hoher Zahl, dass jederzeit genügend Blutkonserven verfügbar sind.
Sie kommen bei Operationen, bei der Notfallversorgung und zur Behandlung von Krankheiten zum Einsatz. Doch gerade in Krisenzeiten wird das rote Lebenselixier zu einer knappen Ressource.
Die Nordreportage verfolgt den Kreislauf des Blutes von der Spende bis hin zu seiner lebensrettenden Verwendung. Am Institut für Transfusionsmedizin im schleswig-holsteinischen Lütjensee begleitet das Kamerateam die aufwändigen Schritte der Aufbereitung des gespendeten Blutes zu Präparaten, die umgehend an Kliniken in der Region geliefert werden. „Die Chance, mit einer Blutspende bis zu drei Menschenleben zu retten, sollte jeden gesunden Menschen zum Spenden animieren“, sagt Institutsleiter Professor Jürgen Ringwald. Außerdem könne jeder selbst in die Situation kommen, auf Spenderblut angewiesen zu sein.
Die Reportage zeigt das mit eindrücklichen Bildern in der Notaufnahme am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel. Ein Mangel an Blutkonserven kann hier fatale Folgen haben. Ebenso wären Operationen unmöglich, bei denen der Blutverlust mit Transfusionen ausgeglichen werden muss. Und nicht zuletzt hilft Spenderblut Patienten die auf Grund von Krankheiten regelmäßig Blutnachschub benötigen.
Nur genügend Blutvorräte sichern eine umfassende Versorgung. Doch nur drei Prozent von möglichen 33 Prozent aller Deutschen gehen zu Spendenterminen.
Um das Blutspenden attraktiver zu machen, hat eine Hand voll junger Kieler in Zusammenarbeit mit dem UKSH eine App entwickelt, die Dank moderner Features schnell und einfach wertvolles Wissen und Einblicke vermittelt. Sie stellt klar heraus, was Blutspenden wirklich ist:
Eine kleine Heldentat, die jedem einzelnen von uns im Notfall das Leben retten kann.

Fotoquelle: Produktion Clipart

Produktion
Autorin: Verena Künstner
Kamera: Rudolf Fromeyer
Schnitt: Moritz Ohlsen
Redaktion: Sven Nielsen - NDR

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NDR –
Die Nordreportage
Mit Leidenschaft für die Natur

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Ein Tierpark mitten in der Natur – selbstfinanziert ohne staatliche Unterstützung und mit viel Engagement. Das ist der Wildpark Eekholt.
Etwa 100 verschiedene heimische Tierarten leben im Wildpark und alle in großzügig angelegten Gehegen auf insgesamt 67 ha Fläche.

Ein Highlight ist Mitte September die Brunftzeit: Eekholt ist in Schleswig- Holstein der zuverlässigste Platz, um die Brunftzeit der Rothirsche zu erleben. In der freien Wildbahn kommen die Hirsche und Hirschkühe nur in der Brunftzeit zusammen – sonst leben sie getrennt voneinander. Ganz entscheidend sind die naturnah gestalteten Gehege von Eekholt. Für die Besucher sieht es an einigen Plätzen fast so aus wie in der freien Wildbahn. Sogar Tierfilmer sind regelmäßig hier.

Weiterhin ist Eekholt eine der ersten Anlaufstellen wenn Wildtiere verletzt gefunden werden. 1971 gründeten Theda Hatlapa und ihr Mann die Vogelpflegestation – um auch den Wildtieren zu helfen. Heute ist es eine der ältesten im Land und eine die sogar eine hauptamtliche Tierärztin hat. Jedes Jahr werden hier zwischen 150 und 250 Wildvögel versorgt. Und alle kamen meist durch den Menschen zu Schaden. Die Seeadler-Voliere ist eine der Größten in Deutschland. Kaum eine Auffangstation kann die riesigen und durchaus auch gefährlichen Raubvögel tiergerecht gesundpflegen. Hier in der Auffangstation sind die Seeadler in der Lage sogar das Fliegen zu trainieren.

Fotoquelle: Cmonphotography // Pexels

Produktion
Autorin: Gabriele Lebs
Kamera: Rudolf Fromeyer
Schnitt:
Redaktion: Christian Pipke - NDR

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NDR –
Die Nordreportage
Teller statt Tonne

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Die meisten von uns haben Glück: Der Tisch ist täglich reich gedeckt, der Kühlschrank voll. Im Supermarkt gibt es in den Regalen und an der Theke ständig Nachschub. Und davon viel mehr, als wir wirklich brauchen. Der große Rest landet einfach auf dem Müll: Im Schnitt wirft jeder von uns jedes Jahr rund 80 Kilo Lebensmittel in den Abfalleimer.
Die Verschwendung kostet Geld, verbraucht unnötige Rohstoffe und schadet dem Klima.

Zum Glück wächst aber auch das Bewusstsein das es anders geht. Die Reportage stellt Menschen vor, deren Ideen und Engagement dafür sorgen, dass unsere Lebensmittel wieder die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen.

Die Kieler Nick und Moritz sind als “Reste-Ritter” regelmäßig unterwegs, um Lebensmittel zu retten und aus ihnen Sinnvolles herzustellen. Sie holen nicht-verkaufbares und überschüssiges Obst und Gemüse aus Geschäften und Kleingärten ab, kochen daraus Brotaufstriche und Chutneys. Der Verkaufserlös kommt einer Stiftung zu Gute, die Kindern ein warmes Mittagessen ermöglicht. Auf Workshops zeigen die “Reste-Ritter” außerdem, dass man aus Resten wunderbare Gerichte zaubern kann. Mit ihrem Engagement wecken die Studenten das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

Das will Hella Kohlmeyer auch. Als sogenannte Foodsharerin ist sie mit ihren Vereinsmitgliedern in und rund um Kiel täglich damit beschäftigt, übriggebliebene Lebensmittel aus Betrieben zu retten und sie an Menschen zu verteilen, die sie schätzen und brauchen. Dabei geht es nicht immer nur ums Geldsparen. Vielmehr steht der Wunsch im Mittelpunkt der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen.

Fotoquelle: Magda Ehlers // Pexels

Produktion
Autorin: Verena Künstner
Kamera: Rudolf Fromeyer
Schnitt: Moritz Ohlsen
Redaktion: Christian Pipke - NDR

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NDR –
Die Nordreportage
Unterwegs mit dem Profi-Angler

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Der Flensburger Sportangel-Coach und -Guide Thomas Czapla angelt seit seinem 4. Lebensjahr und hat als ehemaliger Groß- und Außenhandelskaufmann mit Ende 40 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Der Film erzählt z.B. wie unterschiedlich die Jagd auf Dorsch oder Plattfisch auf der Ostsee ist, wie man Fliegenfischen erlernt oder wie man einen Hecht auf einem Binnensee an den Haken bekommt. Thomas Czapla ist kein Kochtopf-Angler, sondern bezeichnet sich selbst als Jäger, denn beim ihm steht die Suche und das Überlisten des Fisches im Vordergrund des Angelsports und nicht das Füllen seiner Tiefkühltruhe.

Thomas Czapla ist gebürtiger Schleswig-Holsteiner und durch und durch mit dem Meer verbunden. Der Zuschauer erlangt durch ihn einen Einblick in die Vielfältigen Jagd- und Fangmethoden des Angelsports. Des weiteren erfährt der Zuschauer, welche Fischarten zu welcher Jahreszeit geangelt werden dürfen und in welcher Menge. Zusätzlich erfährt der Zuschauer viel wissenswertes über die heimischen Fischarten und ihre Fanggründe.

Zusammen mit Thomas Czapla erlebt der Zuschauer auf der Ostsee, am Ostseestrand und auf Binnengewässern, welche Herausforderungen es zu meistern gilt, bis man den Fisch am Haken hat. Der Film zeigt, was es bedeutet von Beruf Angel-Guide und -Coach zu sein.
Darüber hinaus begleiten wir Thomas Czapla bei seinem Einkauf bei Angelsport Moritz in Kaltenkirchen, dem größten Sportangel Ausstatter Schleswig-Holsteins.

Fotoquelle: Lum3n // Pexels

Produktion
Autorin: Dr. Inga Golde
Kamera: Rudolf Fromeyer
Schnitt: Victor-Dario Pfannmöller
Redaktion: Christian Pipke - NDR

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